19
Feb 2013
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Vergangenes Wochenende habe ich zum ersten Mal ein Buch mit knapp 600 Seiten gebunden. Das hat verdammt lange gedauert die einzelnen Heftchen miteinander zu verschnüren. Hat sich aber gelohnt, nun könnte ich mit dem dicken Stück Holz jemanden erschlagen. Glaube ich sollte mir langsam etwas dünneres Papier für mein Bücherhobby suchen, das Teil wird nicht gerade leichter, ist aber, abgesehen von dem Gewicht, erstaunlich robust. Denke die Methode mit dem Verschnüren lässt sich auf eine fast unbegrenzte Seitenzahl anwenden, bis 1000 Seiten auf jeden Fall.

schraubenschlüssel

Normalerweise habe ich die Heftchen immer getrimmt, bevor ich sie zusammengebunden habe, es bildeten sich nach dem Trimmen dennoch kleine Stufen. Bei den letzteren Büchern habe ich daher erst gebunden und dann mit einem Tapetenmesser getrimmt. Bei 100-300 Seiten ging das noch einigermaßen, aber bei 600 Seiten machte mein Tapetenmesser schlapp und die Schnittkante wurde nicht rechtwinklig. Mit einer Schleifmaschine konnte ich die Schräge beseitigen (Ja ich sagte Schleifmaschine). Hat mich etwas verwundert, dass die Kanten mit einer Schleifmaschine so glatt geworden sind, hätte gedacht, dass die dünnen Seiten durch diese Gewalteinwirkung beschädigt werden, dies war jedoch nicht der Fall. Man muss das Buch nur sehr gut und nah am Tisch einspannen. Vielleicht nehme ich beim nächsten Mal gleich die Schleifmaschine, geht recht schnell damit. Das Schleifpapier ging auch recht schnell runter, gegen die “Maserung” zu schleifen tut dem Schleifpapier nicht gut, das Buch hält echt was aus :)

So langsam entwickle ich mich zum Experten in Sachen Buchbindung, zumindest was die Stabilität betrifft. Am Aussehen könnte ich noch Feilen (Versteht ihr, Buch und Feilen^^). Schwacher Witz …

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